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Die SFL geht beim Hosting des Webauftritts wiederum mit webstyle in die neue Saison 2019/20. Wir haben uns bei dem Entwicklungsleiter Johannes Rebhan [Koch Kommunikation] nach den Gründen erkundigt.

Johannes, ihr betreut als Agentur seit Jahren den Internet-Auftritt der Swiss Football League. Was differenziert den Auftritt von anderen Websites?

sfl.ch ist viel mehr als nur eine Webseite. Es ist eine Service-Plattform, die sowohl Daten importiert und Statistiken berechnet wie auch eine App und externe Partner der SFL über XML mit den berechneten Daten versorgt. Das Ganze mit Inhalten, die während des Live-Betriebs kaum älter als eine Minute sein dürfen und damit hohe Ansprüche an intelligentes Caching stellen.

Wie haben sich rückblickend die Ansprüche an den Auftritt verändert?

Die Anfragen auf die Webseite und die App sind seit dem Launch vor einigen Jahren um ein Vielfaches gestiegen. Neue Funktionen haben die Last auf dem Server ebenfalls stetig erhöht. Die IT- oder eben Hosting-Umgebung hat sich ebenfalls mit den Jahren verändert.

Was sind die wichtigsten Ansprüche an den Betrieb der Website sfl.ch?

Besonders während des Live-Betriebs steht der Server unter hoher Last, da Anfragen der App und der Besucher der Webseite verarbeitet werden müssen, die den Live-Ticker verfolgen. D.h. der Server muss kurzfristig eine sehr grosse Last verkraften. In etwa vergleichbar mit Kampagnen, die plötzlich die Last auf den Server explodieren lassen. Nur eben jedes Wochenende :)

Der Kern läuft seit einigen Jahren bei webstyle. Früher wurden an den Wochenenden zur Peak-Bewältigung Cloud-Server zugeschaltet. Nun nicht mehr. Warum?

Damals wurde eine Cloud-Replikation als Lösung gewählt. Diese bringt ihre eigenen Herausforderungen, Verzögerungen und Probleme mit sich. Dazu entstehen durch die Replikation hohe laufende Kosten. Unser Ziel war diese Kosten in eine Verbesserung der Umsetzung der Plattform zu investieren und damit dem Kunden SFL laufende Kosten und Ärger zu ersparen.

Warum hat man sich grundsätzlich nicht für eine Standard Cloud-Lösung entschieden?

Eine Proxy-Cloud wäre sicher eine Lösung gewesen, hätte aber wieder eine Erhöhung der allgemeinen Betriebskosten bedeutet. Wir waren überzeugt, dass wir das Performanceproblem mit einer Kombination aus Verbesserung der Kernsoftware und einem stärkeren Server grundlegend lösen können.

Wie habt ihr als verantwortliche Entwickler von der Zusammenarbeit mit webstyle profitiert?

webstyle war schon zum Start des Projekts vor einigen Jahren eine grosse Hilfe. Der Server wurde so aufbereitet wie es für das Projekt notwendig war und die Reaktionszeit ist immer angenehm kurz. Der teilweise auch persönliche Einsatz der Mitarbeiter von webstyle – auch zu manchmal unmenschlichen Zeiten – hat uns in Notfällen weitergeholfen und längere Ausfälle der Plattform vermieden. Die Infrastruktur war in den letzten Jahren immer hochverfügbar und so konnten wir uns voll und ganz auf unsere Entwicklung konzentrieren. Vielen Dank an das tolle Team von webstyle für den Einsatz!

Danke Johannes für das Interview. Wir wünschen allen Fussball-Fans in der Schweiz eine spannende Saison!

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